Programm


Festival of Regions 1995

Updated: 30.07.2010

Burning Fence

Eine Feuerperformance als Grenzerfahrung
 Performance

     

Eine Eröffnung, die wie ein Lauffeuer durchs Land zieht. Oberösterreichs Grenze geht in Flammen auf. Jeder Kilometer Grenze eine Feuerstelle. Über 1000 Mal. Wir müssen da anfangen, wo wir sind, stellt der amerikanische Philosoph Richard Rorty fest. Als Vordenker einer dezentrierten Kultur plädiert er dafür, nicht Tradition durch Vernunft, nicht Heimat durch Fremde zu ersetzen. Das Fremde muss als Teil in unsere Identität eingegliedert werden. Burning Fence thematisiert als brennender Zaun und niederbrennendes Hindernis diese Doppeldeutigkeit von Heimat. In Sonnwendfeuern leuchten uns noch Rufe und Signalfeuer nach Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit. Die Feuerstellen um Oberösterreichs Grenzen bilden eine Lichterkette des friedlichen Zusammenlebens gegen Ausgrenzung und Fremdenhass. Heimat kann und muss dies alles sein: das Niederreissen der Grenzen, das Öffnen und der Vorschein kindlicher Geborgenheit in die Zukunft.

Contributers:
Ausführende Freiwillige HelferInnen
Ausführende Oesterreichisches Bundesheer
Ausführende Freiwillige Feuerwehren OÖ
Künstlerische Koordination Michael Endlicher
Produktion, Organisation Harald Dimböck
Produktion, Organisation Multibus - Helmut Jung
Produktion, Organisation Georg Wildfellner
ProjektträgerIn U.N.Art -

Events:
15.09.1995, 20:15, Landesgrenze OÖ

This project is part of:
Eröffnung 1995 - Unsichtbare Städte - Cittá invisibili - Invisible cities
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