"Normalzustand": noch ein Monat bis Ausschreibungsende

Lokalaugenschein geht ins Finale und FAQ

Noch einen Monat lang, bis 20. April 2008, besteht die Möglichkeit, Projektideen für das Festival der Regionen 2009 – Normalzustand zu entwickeln.

solarcityAuwiesen
Lokalaugenschein solarCity, Foto: Otto SaxingerLokalaugenschein Auwiesen, Foto: Otto Saxinger

Die häufigen Anfragen beim Festival sowie das große Interesse bei den bisherigen "Lokalaugenschein"-Veranstaltungen an den Schwerpunktorten des kommenden Festivals – die Wohnanlagen in Auwiesen und der solarCity am südlichen Stadtrand von Linz – lassen interessante Projektvorschläge erwarten. Die beiden vorläufig letzten Gelegenheiten, sich unmittelbar mit diesen Umgebungen auseinanderzusetzen, bestehen bei den "Erkundigungen vor Ort" am Freitag, 28. März und Donnerstag, 10. April.

Bereits drei Mal fanden zwischen Mitte Februar und Mitte März diese als dialogische Spaziergänge angelegten Begehungen mit lokalen ProtagonistInnen statt. Sie ermöglichten den BesucherInnen einen ersten Einblick in die Lebens- und Wohnumstände vor Ort und einen Eindruck potenzieller Anknüpfungspunkte für Projektvorschläge. Eine Dokumentation dieser Termine und das versammelte Recherchematerial zur solarCity und Auwiesen ist auf der Website des Festivals der Regionen in Form von Text-, Bild- und teilweise Tonmaterial verfügbar. Eine Auseinandersetzung mit den Orten ist somit auch aus der Ferne möglich.

FAQ – häufig gestellte Fragen zur Ausschreibung

Werden die Projekte vom Festival der Regionen finanziert und welcher Budgetrahmen ist für ein Festivalprojekt sinnvoll?
Das Festival der Regionen übernimmt im Normalfall eine Gesamtfinanzierung des Projekts (Honorare, Reise- und Produktionskosten etc.). Der finanzielle Rahmen für Projekte bewegte sich in der Vergangenheit zwischen 1.000 und 30.000 Euro. Das Festival der Regionen möchte dazu ermutigen, auch kleine und einfacher zu realisierende Projekte vorzuschlagen.

Können Projekte auch von außerhalb Österreichs bzw. Europas vorgeschlagen und verwirklicht werden?
Ja. Die Herkunft des Projektes bzw. der ProjektverfasserInnen spielt keine Rolle.

Können bereits entwickelte Projekte vorgeschlagen werden?
Das Festival der Regionen ist eine Schwerpunktveranstaltung für zeitgenössische ortsspezifische Kunst und Kultur. Die Projekte sollen eigens für das Festival produziert werden und thematisieren idealerweise kulturelle, politische und/oder soziale Rahmenbedingungen mit Bezug auf die Schwerpunktorte und das Festivalthema. Insofern ist die Verwirklichung bereits entwickelter Projekte denkbar, wenn sie sich speziell auf die Orte oder das Thema beziehen bzw. dahingehend adaptieren lassen.

Wer entscheidet über die Vergabe von Projekten?
Der Vorstand und die Leitung des Festivals der Regionen unternehmen mit Unterstützung eines unabhängigen, überregional besetzten Programmbeirates eine Vorauswahl. Innerhalb dieser Vorauswahl erfolgt die Programmgestaltung durch den Festivalleiter. Direkteinladungen und Aufträge ergänzen das Programm.

Welche Rolle spielen formale Aspekte, wie eine ausführliche und detaillierte Ausarbeitung des Projekts, bei der Übermittlung von Vorschlägen?
Eine gute Idee ist mehr wert als ein formal perfekter Projektvorschlag. Eine präzise Kurzbeschreibung kann wertvoller sein als allzu ausführliche Beschreibungen.

Mit welcher Unterstützung bei der Produktion von Festivalprojekten ist seitens des Festivalteams zu rechnen (in Bezug auf Kontakte, Behörden, Gesetze, technische Umsetzung)?
Nach vorheriger Absprache kann in der Produktionsphase mit einer Unterstützung des Festivals in allen Belangen gerechnet werden. Es ist nicht notwendig, sich wegen organisatorischer Unklarheiten davon abhalten zu lassen, einen Projektvorschlag zu übermitteln.


Kontakt und Rückfragen:
Thomas Kreiseder, Festival der Regionen, Marktplatz 12, 4100 Ottensheim
T: 07234 85 2 85, F: 07234 85 2 85 - 4, presse@fdr.at, Dienstag bis Donnerstag 9 bis 12 Uhr, www.fdr.at